Der Einsatz der Panzer und Selbstfahrlafetten
Die dem Korps mit Angriffsbeginn zur Verfügung stehenden 38 Panzer und Selbstfahrlafetten wurden ,als Panzer zur unmittelbaren Unterstützung der Infanterie eingesetzt. Der Korpskommandeur teilte sie den Divisionen der ersten Staffel zu: Die 95. Gardeschützendivision erhielt 16 und die 13. Gardeschützendivision 18 Panzer und Selbstfahrlafetten. Diese ,Aufteilung schuf eine mittlere Panzerdichte von 12 bei der 95. Division und 14 bei der 13. Division. Sämtliche Panzer und Selbstfahrlafetten wurden den Regimentern der ersten Staffel zugeteilt.
Die Aufgaben der Luftstreitgräfte
In der Plantabelle des Zusammenwirkens der Luftstreitkräfte mit der 5. Gardearmee wurden folgende Aufgaben vorgesehen: Durchführen einer ununterbrochenen Aufklärung im Angriffsstreifen der Armee, insbesondere an deren linker Flanke; Decken der Armee gegen Angriffe der gegnerischen Luftwaffe in der Periode der Bereitstellung, in der Ausgangslage und während des Angriffs; Niederhalten der wichtigsten Verteidigungszentren des Gegners im Angriffsstreifen der Armee durch Bomben- und Schlachtfliegerangriffe; Stören der Truppenführung des Gegners durch Angriffe auf seine Stäbe, Nachrichtenzentralen und heranrückenden Reserven. Für die Lösung der den Luftstreitkräften gestellten Aufgaben sollten zur Durchführung eines massierten Bombenangriffs auf die Artillerie und Stützpunkte des Gegners im Raum um Lieskau 120 Flugzeugeinsätze erfolgen. Während der Periode der Luftwaffenunterstützung (Begleitung) sollten die Luftstreitkräfte 5 Minuten nach der Artillerievorbereitung im Streifen des 32. Gardeschützenkorps mit Kräften des 1. Gardeschlachtfliegerkorps starke Schlacht- und Bombenfliegerangriffe in den Räumen Pusack, Köbeln, Höhe 128,5, Südrand Alte Schänke, westlich Berg, Lugnitz durchführen. Zum Lösen dieser Aufgabe wurden 100 Flugzeugeinsätze geplant. Danach war mit den gleichen Kräften ein massierter Schlag auf Ziele in den Räumen Tschernitz, Jämlitz, Berg, Krauschwitz, Punkt 133,1 und mit Kräften des 6. Bombenfliegerkorps ein Bombenangriff in den Räumen Tschernitz, Klein-Düben, Wolfshain vorgesehen. Außerdem sollten die Kräfte des 6. Fliegerkorps auf Anordnung des Oberbefehlshabers der 5. Gardearmee Bombenangriffe durchführen.
Die pioniermässige Sicherstellung
Für den Durchbruch der gegnerischen Verteidigung mit gewaltsamem überwinden der Neiße hatte die pioniermäßige Sicherstellung eine besonders große Bedeutung. Der Korpskommandeur stellte den Pioniertruppen die Aufgabe, das gewaltsame überwinden der Neiße und Spree durch die Truppen des Korps und den Durchbruch der taktischen Tiefe der gegnerischen Verteidigung sicherzustellen sowie den Ausgangsraum für den Angriff auszubauen. Entsprechend der Aufgabenstellung erarbeitete der Korpsstab gemeinsam mit dem Chef Pionierwesen des Korps den Plan der pioniermäßigen Sicherstellung für den Durchbruch der gegnerischen Verteidigung mit gewaltsamem Überwinden der Neiße und Spree und eine TabelIe3 für das übersetzen des 32. Gardeschützenkorps und der Verstärkungseinheiten über die Neiße. Bei Angriffseröffnung verfügte das Korps außer den Pionierzügen der Schützenregimenter über sechs Pionierbataillone: drei Divisionspionierbataillone, ein Korpspionierbataillon und zwei zugeteilte Bataillone (272 und 274) der Pionierbrigade 55, so daß auf einen Frontkilometer durchschnittlich sieben Pionierkompanien kamen. Die Pionierbataillone der Armee wurden hauptsächlich zum Bau und zur Instandhaltung der Übergänge über die Neiße eingesetzt. Bei Angriffseröffnung bzw. zum gewaltsamen überwinden verfügte das Korps über folgende strukturmäßige Übersetzmittel:
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